Montagslesungen im Juni 2020

Redaktion 27. Mai 2020 0

Salut an alle,

liebe Freundinnen und Freunde des Buches,

schon so lang wird gelesen für die Wiedereröffnung der städtischen Medienentleihe im Gebäude Am Marktplatz 5: Die öffentliche Trauerfeier am 16. Mai 2013 war nicht nur der Beginn für empörte Kondolenzbezeigungen, sondern auch der Bekundung, sich der politischen Sterbehilfe des Rates der Stadt Krefeld montags dauerlesend entgegenzustellen und Politik und Verwaltung an ihre schriftliche Versicherung zu erinnern, dass die “Bücherei Uerdingen einen festen Platz im kulturellen Leben der Rheinstadt” hat.

Im Juni 2020 werden lesen am

  • 01.06. Jürgen Matz aus “Die gestohlene Stadt” von Sarah Rubal und Jürgen Matz,
  • 08.06. Marion Feldhausen aus ihrem Kriminalroman “Der Himmel so rot”,
  • 15.06. Guido von Rüth aus “Kühlfach 4” von Jutta Profijt
  • 22.06. Sabine Woycke aus “Der kleine Nick” von René Goscinny und Jean-Jacques Sempé
  • 29.06. Brigitte Gillessen aus den Tagebüchern ihrer Tante Hubertine Stieg.

Die Lesungen finden vor dem Büchereigebäude Am Marktplatz 5 in Uerdingen von 18.30 bis 19.00 Uhr statt.

Das Plakat mit den Lesungen im Juni 2020

ist wie immer beigefügt.

Wer selbst mit Lesevorschlag – gerne auch wiederholt – lesen möchte, melde sich bei Sabine Alofs unter Tel.: 481855 oder montagslesung-uerdingen@gmx.de.

Die derzeitige notwendige Genehmigung des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung als auch die Bestätigung der Anmeldung einer versammlungsrechtlichen Veranstaltung von der Krefelder Polizei liegen vor. Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 20 begrenzt, der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten. Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Bedeckungen werden in ausreichender Menge vorhanden sein bzw. können auch selbst mitgebracht werden.

Der Monat Mai ist immer ein besonderer Monat – 08.05 und 23.5. – geschichtlicher Verortung dieses Landes. Insoweit sei hingewiesen auf das von der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld produzierte Video zur Erinnerung an das Ende des 2. Weltkrieges in Europa mit sehr unterschiedlichen Beiträgen der demokratischen Vertreter*innen der Stadt Krefeld.

Ausgespart in etlichen Beiträgen – allerdings nicht allen – sind personelle und inhaltliche und personelle Kontinuitäten sowie Fortwirkungszusammenhänge des NS-Regimes in die Bundesrepublik Deutschland. Insoweit interessant der Beitrag von Andrea Senfft in “DER FREITAG” (Ausgabe 19/2020) zu “Falsche Mythen”.

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