Montagslesungen im Januar

Redaktion 3. Januar 2022 0

Salut an alle,

liebe Freundinnen und Freunde des Buches,

ein anstrengendes Jahr unter Pandemiebedingungen mit vielen Einschränkungen, was private Begegnungen und kulturelle Veranstaltungen betrifft, aber eben gerade auch den Schulunterricht, liegt hinter uns und die gesellschaftlichen Spaltungen haben sich vertieft. Deutlich ist geworden, dass viele Bereiche der sozialen Daseinsvorsorge, vor allem das Gesundheitswesen und die qualifizierte personelle Ausstattung der Krankenhäuser dringend und vorrangig materiell aufzuforsten sind und Länder und Kommunen hier eine besondere Verantwortung haben.

Früher als sonst kann das Plakat mit den Lesungen im Januar 2022 dieses Mal verschickt werden.

Im Januar lesen am:

  • 03.01. Rosemarie Weber aus “Erika oder Der verborgene Sinn des Lebens” von Elke Heidenreich,
  • 10.01. Annette van Rueth aus “Schuld” und “Verbrechen” von Ferdinand von Schirach
  • 17.01. Matthias Oelrich “Das kann ja Eiter werden” von Kästner, Tucholsky, Ringelnatz und Co.,
  • 24.01. Wilhelm Rennebaum aus seinem Buch “MITTENDRIN”,
  • 31.01. Susanne Behrendt-Vardaxis und Achim Gehring “Szenen” von Karl Valentin

Die Lesungen finden vor dem Büchereigebäude Am Marktplatz 5 in Uerdingen von 18.30 bis 19.00 Uhr statt.

Wer selbst mit Lesevorschlag – gerne auch wiederholt – lesen möchte, melde sich bei Sabine Alofs unter Tel.: 481855 oder montagslesung-uerdingen@gmx.de.

Die erforderliche Bestätigung der Anmeldung einer versammlungsrechtlichen Veranstaltung von der Krefelder Polizei liegt vor. Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 20 begrenzt, der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten. Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Bedeckungen werden in ausreichender Menge vorhanden sein bzw. können auch selbst mitgebracht werden.

Tipps und Tops:

  • Noch bis zum 23.01.2022: Sonderausstellung “Die Kommissare” – Kriminalpolizei an Rhein und Ruhr 1920.1950 von der  NS-Dokumentationsstelle in der Villa Merländer, Friedrich Ebert Allee 42. Die Sonderausstellung nimmt die Geschichte der Kriminalpolizeileitstelle Düsseldorf, der auch Krefeld zugeordnet war, in den Blick, von der Weimarer Republik bis zur frühen Nachkriegszeit, und räumt mit dem Image der „guten“ Kriminalpolizei im Unterschied zur „bösen“ Gestapo auf. Es war die Kripo, die Träger und Akteur der Verfolgung von Sinti und Roma, sozial randständiger und „unangepasster“ Menschen war. Im auswärtigen Einsatz hinter der Kriegsfront waren Kriminalisten ebenso an Massenverbrechen beteiligt wie ihre Kollegen der Gestapo oder der Schutzpolizei.

Besichtigung (ohne Anmeldung): mittwochs 9 bis 14 Uhr, donnerstags 14 bis 19 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr. Nächste öffentliche Führungen: 10.01.2021, 19.00, Eintritt fre

Bleibt/ bleiben Sie gesund und genießen Sie  – wo auch immer – die “Tage zwischen den Jahren”.

 

Insofern stärkt/ stärken Sie selbst lesend und schenkend gerade den inhabergeführten Buchhandel in Krefeld und Uerdingen.

 

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